Weben - Erikas Webart

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Der Zettel
Nach vorherigen Berechnungen der Fadenzahl, Länge, Breite und Farbbestimmung wird am sogenannten Zettel- oder Schärbaum der Zettel (Längsfäden) hergestellt.


Vom Zetteleinzug zum fertigen Schal





Gewoben wird auf einem Webstuhl oder einem Webrahmen
Nach dem Entwurf entsteht zuerst der Zettel der dem Gewebe ein farbliches Grundgerippe gibt und die Stabilität sichert.
Ein Zettel für einen Schal zählt ca. 400 bis 1000 Fäden. Der Zettel wird am Kettbaum befestigt und auf den Webstuh aufgespannt. Jeder einzelne Faden muss durch eine Litze gezogen und danach im Kamm in kleinen Bündeln (1,2 oder mehreren Fäden) sortiert werden.
Die eingezogenen Fäden werden über den Brustbalken am Warenbaum befestigt und stramm angezogen.
Die Schäfte in welchen die Litzen gespannt sind werden zum Schluss mit den jeweiligen Querhölzern und Tritten verbunden. Durch dessen Betätigung werden die Fäden angehoben oder gesenkt . Erst jetzt kann mit dem weben begonnen werden. Das Schiffli mit dem Schussfaden wird durch das entstandene Fach geschossen, mit dem Schlagbaum angedrückt und durch erneute Betätigung eines Trittes eingewoben. Jetzt folgt wiederum ein Schussfaden aus anderer Richtung mit anschliessendem Trittwechsel.







a)   Kettbaum
b)   Warenbaum
c)   Schäfte
d)   Umlenker
e)   Tritte
f)    Litzen
g)   Fadenkreuz
h)   Schlagbaum mit Kamm

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